Vorstellung
Meine Kindheit in einer mittelfränkischen Kleinstadt an der Altmühl, dem langsamsten Fluss Deutschlands, hat mich auch kirchlich geprägt. Eine – fast zu – grosse Kirche für dieses Städtchen bestimmte das mittelalterliche Ortsbild mit Stadtmauer und Storchennestern. Dort durchlebte ich eine klassische katholische Karriere als Oberministrant und Jugendleiter. Nach meinem Zivildienstjahr in einem anthroposophisch geführten SOS-Kinderdorf studierte ich schliesslich im beschaulichen Benediktbeuern mit Blick auf die bayerischen Alpen und den Karwendel Soziale Arbeit und Katholische Theologie. Im Studium und in Praktika führte mich mein Lebensweg nach Nürnberg, Caldas da Rainha (Portugal), Freiburg i.Ue., St.Gallen und Münster in Westfalen, wo 2004 auch unsere Tochter Rea geboren wurde. Gemeinsam mit Rea liessen meine Frau Maria und ich uns 2005 in Zürich nieder, wo ich in der Pfarrei St.Martin am Züriberg meine erste Stelle als Pfarrei- und Palliativseelsorger antrat. Nach einer zweieinhalbjährigen Tätigkeit für eine bayerische Benediktinerabtei zügelten wir Wenks dann 2014 nach St.Gallen. Meine seelsorgerische Tätigkeit in der dortigen Ökumenischen Gemeinde Halden machte mich auch mit der reformierten Kirche und Theologie intensiv vertraut, was mich dann dazu motivierte, 2025 selbst zur reformierten Kirche zu konvertieren. Zuvor arbeitete ich acht Jahre lang, teilweise parallel zu meiner Tätigkeit in der Haldenkirche, bei der Cityseelsorge der katholischen Kirche St.Gallen. Dort durfte ich viel Erfahrung sammeln, was es bedeutet, als Kirche mittendrin in der Lebenswirklichkeit der Menschen von heute zu sein. Nun bin ich froh, meine Erfahrungen, meine Fähigkeiten und meine Begeisterung für die Menschen unserer reformierten Kirchgemeinde St.GallenC im Rahmen meiner Aufgaben als Pfarrer im Kirchkreis Riethüsli-Hofstetten und in der reformierten Cityseelsorge einzubringen. Ich freue mich sehr, bei der einen oder anderen Gelegenheit verschiedenste Menschen persönlich kennenzulernen und zu belgeiten!