In der August-Ausgabe des WaldGunders haben wir uns dem Gehen gewidmet. Es ist erstaunlich, wie viel Spiritualität in dieser ganz natürlichen und alltäglichen Tätigkeit steckt. WaldGwunder ist ein ökumenisches Angebot der katholischen Cityseelsorge und von reformiertmittendrin.
Wie immer bei WaldGwunder konnten die Teilnehmenden zwischen 5 Workshops - bei uns heissen sie "Biotope" - auswählen. Das Biotop "Gehen und schauen" inspirierte dazu, ganz bewusst ins Staunen zu kommen - staunen über das, was uns am Wegrand, ganz beiläufig beim Gehen begegnet. Um das zu fokusieren, bekamen die Teilnehmenden einen Passepartout mit auf den Weg. Im Biotop "Über Hindernisse gehen" waren wir dazu herausgefordert, Hindernisse wahrzunehmen und einfach darüber hinweg oder durch sie durch zu gehen. "Achtsames Gehen" motivierte uns dazu, ganz bewusst zu gehen - dabei die Chance zu nutzen barfuss zu gehen, erhöhte die Bewusstheit ungemein - vor allem in den Brombeeren. Und das vierte Biotop schenkte uns einen anderen Blick: nämlich den nach oben: mit einem Spiegel in der Hand durch den Wald zu gehen und dabei nur in den Spiegel zu schauen, verändert unsere Art und Weise zu gehen - immer den Himmel oder zumindest die Baumwipfel im Blick.
Einmal mehr konnten wir an diesem Samstag bei WaldGwunder dem Göttlichen in der Natur auf der Spur sein. Unterwegs durch den Wald - und Gott immer mit dabei!