St. Gallen Centrum

Auf den Weg mit dem Pilgersegen

DSC00060-Marktoberdorf-Lindau <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Pilger)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-sgc.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>6</div><div class='bid' style='display:none;'>269</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>
Im April beginnt alljährlich die Pilgersaison. Normalerweise stehen die Jakobswege durch Frankreich und Spanien an vorderster Stelle. Dieses Jahr ist alles etwas anders, auch beim Pilgern. Viele werden sich auf die heimischen Pilgerwege begeben. Da passt es gut, dass in St. Gallen ein neues Angebot eingeführt wird. Täglich besteht die Möglichkeit, einen Pilgersegen zu erhalten.
In Ländern wie Frankreich und Spanien kennt man den Pilgersegen auf dem Jakobsweg schon lange. Pilgerinnen und Pilger sind dort eingeladen, sich für einen gemeinsamen Pilgersegen abends oder morgens in einer Kirche einzufinden. Der meist eher stille Moment wird von Vielen als sehr stark und berührend erlebt.
Drei Pilgerwege durch St. Gallen
Die Betreiber der Pilgerherberge Sankt Gallen wissen, dass Pilgerinnen und Pilger, die in St. Gallen Halt machten, nach der Möglichkeit eines solchen Segens gefragt haben. St. Gallen wird von drei Pilgerwegen gekreuzt. Da ist der Jakobsweg, der von München über Rorschach herkommend nach Einsiedeln und Genf bis nach Santiago de Compostela in Nordwestspanien führt. Der Kolumbansweg, von Irland herkommend, führt via Basel, Zürich, Tuggen, St. Gallen nach Bregenz und Bobbio, Italien. Die Via Francisca führt von Konstanz über St. Gallen nach Rom. Um die Idee des Pilgersegens konkret werden zu lassen, setzten sich Josef Schönauer, pensionierter Spitalseelsorger und Betreiber der Pilger-Informationsseite pilgern.ch, und Benjamin Ackermann von der St. Galler Cityseelsorge zusammen. Dieser war begeistert von der Idee. War er doch vor gut zehn Jahren von Flawil nach Santiago gepilgert.
Ein ökumenisches Projekt entsteht
Das Projekt «Pilgersegen» ist eine Zusammenarbeit zwischen der katholischen und evangelisch-reformierten Kirche im Zentrum und pilgern.ch. Das Projekt findet in dieser Pilgersaison, die von April bis Ende Oktober dauert, zum ersten Mal statt. Ende Saison wird beurteilt, auf welche Resonanz das neue Angebot gestossen ist. Damit die Pilgerinnen und Pilger vom Pilgersegen wissen, wird in den Kirchen auf den Pilgerwegen nach St. Gallen und in den Unterkünften der Stadt St. Gallen ein Flyer mit den Grundinformationen aufgelegt. Zudem wird das Angebot auf den nationalen Webseiten zu den Pilgerwegen der Schweiz bekannt gemacht.
Der Pilgerrucksack als Symbol
Um den Pilgersegen täglich anbieten zu können, wird auf die bestehenden Gottesdienste während der Woche und am Sonntag im Dom und in der Kirche St. Laurenzen am Sonntag verwiesen. Sie sind im Pfarreiforum und dem Kirchenboten publiziert. Wer sich für den weiteren Weg oder zum Start einer Pilgerreise segnen lassen möchte, stellt seinen Rucksack vor die vorderste Kirchenbank. Damit bemerkt die Pfarrerin oder der Seelsorger während des Gottesdienstes den Wunsch nach einem Pilgersegen. Im Anschluss an den Gottesdienst wird dieser den Pilgernden persönlich zugesprochen.
Für Rückfragen und Auskunft:
Josef Schönauer, pilgern.ch, +41 71 220 31 71,
Benjamin Ackermann, Cityseelsorger, +41 71 224 05 31,
Hansruedi Felix, Pfarrer, +41 71 244 77 10,

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