Evang.-ref. Kirchgemeinde
St.Gallen C
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Gallen
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Aktion "Brot für alle" - Unser Projekt 2010Alubarén, Honduras Honduras gehört zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Rund ein Viertel der Bevölkerung lebt in tiefer Armut. Die Vernachlässigung der Menschen auf dem Land führt zu einer zunehmenden Abwanderung in die Stadt. Zusätzlich migrieren immer mehr Menschen ins Ausland, hauptsächlich in die USA. Frauen, Männer und Jugendliche nehmen die abenteuerlichsten Wege in Kauf, um der Perspektivlosigkeit zu entfliehen. Unser Projekt in der Gemeinde Alubarén, 70 Kilometer südlich der Hauptstadt Tegucicalpa, dient der Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion und Stärkung der lokalen Organisationen. Mehr als die Hälfte der ansässigen Bevölkerung ist unterernährt. Jeder Zweite kann weder lesen noch schreiben. HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz, konzentriert sein Engagement auf ausgewählte, ländliche Gemeinden im Süden von Honduras. Es unterstützt die Bevölkerung, dass diese auch mit den vorhandenen Mitteln genügend Nahrungsmittel zur Selbstversorgung und für die lokale Vermarktung produzieren kann. Diversifizierung der angebauten Kulturen, Schutz des einheimischen Saatguts, Errichtung von einfachen Bewässerungsanlagen, Aufforstungen zur Verbesserung des Wasserhaushalts und vieles mehr lernen die Bauernfamilien in praxisbezogenen Kursen. Derzeit sind 46 Familien am Projekt in Alubarén beteiligt. Mit hoher Motivation geben diese Familien ihr Wissen an andere weiter. Schon innerhalb von kurzer Zeit gibt es sichtbare Veränderungen in den Dörfern – die Perspektiven, auch für die jüngere Generation, verbessern sich. Aschermittwoch, 17. März, beginnt mit der Passions-/Fastenzeit auch die ökumenische Aktion "Fastenopfer" / "Brot für alle". Zum dritten Mal ist Recht auf Nahrung das Hauptthema. Neben der lokalen Produktion steht der faire Handel im Brennpunkt der diesjährigen Aktion. Das Stichwort „Stoppt den unfairen Handel: Rechtaufnahrung.ch“ fordert unser Handeln für Verteilungs-Gerechtigkeit heraus. Es ist wahr: Es ist genug Nahrung für alle da. In diesem Sinne ist die erste Bitte des Unser-Vaters „Unser tägliches Brot gib uns heute,“ schon erfüllt. Die Voraussetzungen sind gegeben, dem Ruf Jesu nachzukommen: Gebt ihr ihnen zu essen! (Matth. 14,15-21) Besuchen Sie die Suppentage. Dort erhalten Sie auch weiteren Einblick in das Projekt. Nehmen Sie teil an den Veranstaltungen von „Brot für alle“ / „Fastenopfer“. Der Eröffnungs-Gottesdienst in St. Laurenzen ist am Sonntag, 21. Februar. Sie sind herzlich eingeladen! Pfr. Urs Walter, Beauftragter für KiD/0eME |


