Erstvermietung Böcklinstrasse 9

Aktuelles

25.03.2017 120! Orgel Linsebühl 25?

25.03.2017 19:00 Kirche Linsebühl

Wenn eine OLD-ORGAN-LADY 120 Jahre alt wird, dann ist das einer der Gründe zu staunen. Eine «Kur»...[mehr]


01.03.2017 SUPPENTAGSPROJEKT 2017 - BROT FÜR ALLE

Ökumenische Kampagne Südsudan HEKS - Geld gewonnen, Land zerronnen[mehr]


05.04.2016 Zeit zu verschenken!

Zehn Tandems sind in unserer Kirchgemeinde regelmässig miteinander unterwegs: für gemeinsame...[mehr]


Aus der Gemeinde

Einen Dank an unsere „stillen“ Kirchenbürger!

von Silvio Roduner

Sie zahlen immer noch fleissig ihre Kirchensteuer, auch wenn wir sie selten oder gar nicht in der Kirche sehen. Das ist so ganz und gar nicht mehr selbstverständlich. Der Trend zum Kirchenaustritt geht weiter und auch die Zahl der Konfessionslosen hat sich seit 2000 verdoppelt.
Wir danken all denjenigen, die bereit bleiben die Kirchensteuer zu entrichten.
Ohne die Kirchensteuer auch der eher «passiven» Mitglieder wären viele Aktivitäten in dem heutigen Umfang kaum zu realisieren. Zum Beispiel:  Sozialberatung und Unterstützung, Spitalseelsorge, Paarberatung, Taufen, Religionsunterricht, Konfirmandenunterricht, Kinder- und Jugendarbeit, Hochzeiten und Beerdigungen, Kirchenmusik, Instandhaltung der (monumentalen) Kirchengebäude. Wenn die Reform der Unternehmenssteuern durch den Schweizer Souverän in 2017 angenommen würde, hätte das wiederum extra negative Folgen für die finanziellen Mittel der Volkskirchen.
Ob die politische StimmbürgerInnen auch die Belange der Volkskirchen in ihre Entscheidung einbeziehen werden?  Wir wissen es nicht.
Vielleicht sollten wir mit unseren stillen Unterstützer anfangen zu reden, sie fragen, weshalb sie noch in der Volkskirche mitmachen - auch wenn sie sich auf den finanziellen Beitrag beschränken.
Was sind ihre Träume, ihre Wunschbilder von Volkskirche? Wozu zahlen sie noch die jährlichen Steuern für die Kirche? Was erwarten sie von der Kirche, von den MitarbeiterInnen der Kirche? Hoffen sie auf Veränderungen? Soll alles so bleiben wie bisher? Kann oder soll die Kirche eine Weggefährtin in allen Veränderungen und in der Hektik des modernen Lebens sein? Wie verschieden oder wie uniform soll Frömmigkeit gelebt werden?
Es ist Zeit das Zukunftsbild der Volkskirche weiter zu entwickeln: Im Gespräch auf Augenhöhe zwischen verschiedenen Mitgliedern der Volkskirche, im freimütigen Austausch von Antworten und Visionen, von Hoffnungen und Kritik.
Dazu können wir auf alte und neue Traditionen zurückgreifen wie zum Beispiel die Hausbesuche, das Prinzip der offenen Kirchen und der Citykirchen, mitten in die Gesellschaft hineinzugehen. Offen, dankbar und neugierig, ohne unsere eigenen Wunschbilder von vollen sonntäglichen Kirchen. Einfach unseren «stillen» Mitbürgern zuhören, was ihre Wünsche und Bedürfnisse sind.