Erstvermietung Böcklinstrasse 9

Aktuelles

11.07.2016 Kindersommerlager

11.07.2016 - 15.07.2016  

Willkommen im magischen Zwergenwald[mehr]


04.06.2016 Gemeindeferien 2016 „Unterwegs im Drei-Seen-Land“

Vom 4. bis 10. Juni 2016 laden wir zu Gemeindeferien auf dem Landgut Montmirail in der Nähe des...[mehr]


02.05.2016

"Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan...[mehr]


05.04.2016 Zeit zu verschenken!

Zehn Tandems sind in unserer Kirchgemeinde regelmässig miteinander unterwegs: für gemeinsame...[mehr]


01.04.2016 Einladung zum Konfirmandenunterricht 2016/2017

Nach den Sommerferien beginnt der Konfirmandenunterricht. Die Familien mit Jugendlichen im...[mehr]


30.03.2016 Gemeinde bilden und leben...

Seit 3 Jahren lebe und arbeite ich im Riethüsli. Ich werde Zeuge eines vitalen Aufbruchs. Bereits...[mehr]


01.01.2016 Jahreslosung 2016

„Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jesaja 66,13) [mehr]


Aus der Gemeinde

Neu in der KIVO - oder die Geschichte des KIVO-Glöggli

Von Deborah Weber, Pharmareferentin und Quereinsteigerin

Das fängt ja schon gut an – bereits im Titel Abkürzungen –  mehr dazu später! Ich werde an der Kirchgemeindeversammlung im Mai 2015 in die Kirchenvorsteherschaft (KIVO) gewählt und trete an der 1. Sitzung im August 2015 mein Amt als Nachfolgerin  von Jennifer Deuel (wenn das überhaupt möglich ist) an. Ich übernehme das Ressort Animation und Freiwilligenarbeit.
Um Punkt 19 Uhr ertönt das KIVO-Glöggli, es eröffnet die Sitzung. Wir gehen die Traktanden durch, befinden über neue Stellen, sprechen Geldbeträge, diskutieren rege über die Notwendigkeit von alledem. Es fallen ständig Abkürzungen: WIPEKO, GPK, RUKO, KiBeKo, KIMUKO. Jetzt werde ich freundlich aufgefordert, an der nächsten Komm. OeA-Sitzung teilzunehmen, mir raucht der Kopf und ich will nur zum KIVO-Glöggli greifen, um zu intervenieren. Dieses ist jedoch weit weg, auf dem Tisch des Präsidenten, für mich nicht greifbar. Das Abkürzungs-Karussell hört auf sich zu drehen, ich sage mir, das packst Du – lass Dir Zeit! Nächstes Traktandum „Austritte“. 14 Austritte in nur einem Monat! Wie kann das sein – mir wird wind und weh, wie soll das weitergehen, bald steht der Pfarrer alleine auf der Kanzel!
Wie die Austritte – still und leise - türmen sich zu Hause die Emails in meiner In-Box – meist von Personen, die ich überhaupt nicht kenne. Mir wird klar, was für ein riesiges Kirchenkonstrukt mich umgibt! Kirchkreise, Kirchenrat, Kantonalkirche, Diakonie, Synode. Jede Woche werde ich aufgefordert, ein E-Learning-Modul zu absolvieren, mich für Kurse anzumelden - wieder überkommt mich Schwindel! Wo ist das KIVO-Glöggli jetzt? Noch weiter weg, als vorher, nämlich im Schrank des Sitzungszimmers! Ich trage mich mit dem Gedanken, aus der KIVO auszutreten und suche das Gespräch mit dem Präsidenten. Dank seiner souveränen Antwort wird mir klar: Ich kann mir mein Pharma-Tempo abschminken und mich im Entschleunigen üben!
Die KIVO und ich lernen gerade, uns gegenseitig zuzumuten. Wir sind ein ungleiches Paar – keine Frage! Ab und zu bin ich über diese neue Realität konsterniert. Ich ziehe meinen Pharma-Hut aus, lasse mich auf das Neue ein und lasse es auf mich wirken. Ich erwerbe den „goldenen Leitfaden für die Freiwilligenarbeit“. Plötzlich habe ich nicht mehr so häufig das Gefühl, nach dem KIVO-Glöggli greifen zu müssen, ganz bgesehen davon, dass ich es noch nie in der Hand hatte!
Ich realisiere, was für eine Bereicherung diese Herausforderung für mich ist und fühle mich schon fast als Glückspilz! Danke, liebe Kolleginnen, für euer liebenswertes Aufnehmen!
21:45h: Das KIVO-Glöggli ertönt – die Sitzung ist zu Ende!