Aktuelles

19. 1. 2010 Aktion "Brot für alle" - Unser Projekt 2010

Alubarén, Honduras

Rubrik: Gemeinde Aktuell

19. 1. 2010 Eröffnung Centrum St. Mangen

Anfangs November war es soweit: Die Renovation des Kirchgemeindehauses St.Mangen wurde...

Rubrik: Gemeinde Aktuell

9. 12. 2009 Erhalt und Unterhalt unserer Kirchen

Erhalt und Unterhalt unserer Kirchen

Die wohl schönste Aufgabe der Liegenschaftsverwaltung in...

Rubrik: Gemeinde Aktuell

8. 12. 2009 Erfolgreicher Bazar von mission 21

Der Bazar, der am 4. November im Kirchgemeindehaus Lachen stattfand, wurde sehr gut besucht. Wir...

Rubrik: Gemeinde Aktuell

17. 11. 2009 Paarseminar

Frischer Wind für Liebe, Lust und Partnerschaft

Rubrik: Erwachsene, Gemeinde Aktuell

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Aus der Gemeinde

Peter Willi:

Der Reisende zieht weiter

Schon bei seinem Vorstellungsgespräch für die auf vier Jahre befristete Pfarrstelle charakterisierte sich Peter Willi als ein Mensch, der gerne auf Reisen ist. Kaum sei er an einem Ort angekommen, ziehe es ihn, weiterzureisen. Als wir ihn dann etwas besorgt fragten, ob er es sich vorstellen könne, bei uns mindestens vier Jahre „auszuhalten“, bejahte er dies deutlich, und wie er bewiesen hat, auch zu recht.

Und nun müssen wir doch Abschied nehmen und spüren dabei auch den Schmerz, ihn gehen zu lassen. Wir haben uns an seine freundliche und echte Art gewöhnt, wie er mit Menschen umgeht, immer mit grosser Aufmerksamkeit und Liebe.

Natürlich konnte er auch schon mal in der Kirchenvorsteherschaft oder im Pfarrkonvent impulsiv und kämpferisch werden, wenn etwas seinem Gerechtigkeitsempfinden widersprach oder die Position von Aussenseitern und armen Menschen seiner Ansicht nach zu wenig berücksichtigt wurde. Dies hing nicht alleine mit seinem engagierten Einsatz als Gefängnispfarrer zusammen, sondern einfach auch mit seinem Verständnis von Christsein und dem christlichen Auftrag.

In einem Glaubenskurs konnte er auch mal provokativ werden und einen Satz äussern, wie „ich weiss nicht, ob ich an Gott glaube“, einfach um damit deutlich zu machen, dass auch er den Glauben und die Weisheit nicht einfach gepachtet hat, sondern in seiner grossen Ehrlichkeit immer wieder darum ringen musste.

Gerade diese Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit werden wir neben seinem freundlichen, manchmal fast verschmitzten Lächeln am meisten vermissen.

Karl Gabler, Hansruedi Felix

 

Abschied von St. Gallen

Nachdem ich vor etwas mehr als vier Jahren meine Stelle als Pfarrer hier im C angetreten habe, ist es für mich Zeit geworden, weiterzuziehen. Eine reiche Zeit liegt hinter mir und gerne und auch dankbar blicke ich zurück auf all das, was mir hier geschenkt worden ist.

Vor allem natürlich die vielen Begegnungen mit Menschen, die ich gern bekommen habe und denen ich mich teilweise auch freundschaftlich verbunden weiss. Dann aber auch meine vielfältige Tätigkeit als Pfarrer in verschiedenen Gottesdiensten (im Kirchgemeindehaus St.Leonhard, in St.Mangen, St.Laurenzen, den übrigen Kirchkreisen und nicht zuletzt auch im Dom, dieser wunderschönen Schwester der ebenso schönen Laurenzenkirche), in der Schule, bei Hausbesuchen, Sitzungen, auf Reisen und bei den Anlässen des 150-Jahr-Jubiläums unserer Kirchgemeinde.

Nur ungern gehe ich weg aus dieser Stadt, in der mir Vieles vertraut und lieb geworden ist – und doch freue ich mich auch auf das, was auf mich wartet in Kriens, am Rande von Luzern. Ich bin gespannt auf neue Erfahrungen und Begegnungen und ich freue mich, dann nicht mehr zwischen verschiedenen Aufgaben (Pfarramt und Gefängnisseelsorge) hin- und herpendeln zu müssen, sondern ganz an einem Ort zu sein. Der Evangelisch-reformierten Kirch-gemeinde St.Gallen C und Ihnen allen wünsche ich von Herzen alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen und würde mich freuen, wenn Sie zu meinem Abschiedsgottesdienst am 21. Februar um 10 Uhr in St.Laurenzen kämen!

Pfr. Peter Willi