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13. 1. 2015 Forum Alte Musik 2015

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23. 12. 2014 Eine Wurlitzer-Konzertorgel für St.Georgen

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Aus der Gemeinde

























Legende: Nachtessen für die freiwilligen/ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Kirchkreis St.Georgen, November 2014

Foto: Edith Wunderlin

 

St. Georgens Tausendsassa

von Regula Sandgaard und Karin Scheiber

Wer kommt im Winter morgens um vier mit dem Traktor und räumt den Schnee vor dem Kirchgemeindehaus weg? Wer macht Musik in den Gottesdiensten in unseren Seniorenheimen? Wer kocht Gerstensuppe für zweihundertfünzig Personen? Wer organisiert eine Frauenkinonacht?  Wer holt gehbehinderte Gemeindeglieder mit dem Auto ab und begleitet sie in den Gottesdienst? Wer hält die Kirchgemeindehaus-Bibliothek à jour? Wer teilt das Abendmahl aus? Wer stattet den Senioren einen Geburtstagsbesuch ab? Wer hat gute Ideen für die nächste Erwachsenenbildungsreihe? Wer plant, bastelt und probt mit den Kindern für die Familienweihnachtsfeier?

Es müsste ein echter Tausendsassa sein, der dies alles vermöchte! Das Geheimnis des vielfältigen und bunten Gemeindelebens im Kirchkreis St.Georgen sei an dieser Stelle gelüftet: Wir dürfen auf einen solchen Tausendsassa zählen! Er drängt sich nicht ins Rampenlicht, wirkt meist lieber im Hintergrund, und doch muss es hier einmal gesagt sein: Ohne unseren Tausendsassa könnte der Kirchkreis St.Georgen zusammenpacken. Damit sollen die grossen Verdienste unseres Mitarbeiterteams nicht geschmälert werden. Aber ohne unseren Tausendsassa könnten auch sie wenig ausrichten.

Wer ist unser Tausendsassa? Wie gesagt, er hält sich ziemlich zurück und kamerascheu ist er obendrein. Kürzlich, an einem Abend im November, als er sich unbeobachtet wähnte und sich entspannt einer wohlverdienten Mahlzeit hingab,  gelang es jedoch, ihn in einem Bild einzufangen, zumindest einen Teil seiner vielgestaltigen Persönlichkeit. Es muss zur Entstehung des Bildes vielleicht noch angemerkt werden, dass nicht etwa ein Paparazzo ihm auflauerte, sondern – und das ist typisch für seine Vielschichtigkeit – er selbst zur Kamera griff. Neudeutsch ist das Bild also als ein Selfie zu bezeichnen.

Als unser Tausendsassa kürzlich gefragt wurde, was ihn eigentlich dazu bewege, sich so in der Kirche zu engagieren, und dies neben all seinen übrigen Verpflichtungen und Tätigkeiten in der Familie, im Beruf und in der Gesellschaft, so gab er unter anderem zur Antwort: "Weil mich das Miteinander glücklich macht." – "Mich motiviert die Gemeinschaft untereinander, wo wir uns Mut machen, im Alltag auch in schwierigen Situationen Gott zu vertrauen und im Glauben zu wachsen." – "Weil ich mich freue, wenn ich mithelfen kann, etwas zu bewegen." – "Ich schätze das Zusammensein mit gleichgesinnten Menschen, vor allem mit denjenigen, die versuchen, mit allem, was sie tun, Gott zu ehren."